
Bekannt wurde die bizarre Groß-Kapelle 1989 durch den Aki Kaurismäki-Film Leningrad Cowboys go America. Der Film führte nicht nur zum Plattenerfolg der Band, sondern auch zur Neudefinition der Vorstellung von Schuhgröße XXXL und ebenso großen Haartollen. Der Sound der Cowboys reicht von Rock’n’Roll bis zu lateinamerikanischen Klängen, Folk und Pop bis hin zu schrägen Coverversionen, wie Knockin’ On Heavens Door und Led Zeppelins Stairway To Heaven. 1993 tourten sie mit dem 160 Mann großen Ensemble des Chores der Russischen Roten Armee und spielen u.a. vor 60.000 Menschen in Berlin. Seitdem habe die LENINGRAD COWBOYS mehr als sechzig Länder bereist und Konzerte (MTV Awards mit den Stones, Aerosmith u. Bruce Springsteen) in den USA, Japan, Hong Kong, Brasilien, und ganz Europa gegeben. Weitere Filme mit Kaurismäkii haben den Cowboys Nimbus hochgehalten. Die Leningrad Cowboys gelten als d i e Live Band schlechthin, Ihre Konzerte sind Kult. Im August 2003 spielten die Cowboys in Finnland die Jubiläums-show mit u.a. dem Chor der Roten Armee, der Sängerin Angelique Kidjo und den Wild Magnolias aus New Orleans. Diese „Global Balalaika Show“ wurde vom finnischen Fernsehen YLE 1 aufgezeichnet und wird in mehreren europäischen Ländern in diesem Jahr gesendet. Diese Show ist jetzt auch als DVD und 2-CD erschienen. Die LENINGRAD COWBOYS Familie besteht aus: Sami Järvinen (dr.), Tipe Johnson (lead voc.), Sakke Järvenpää (voc.), Tomi Vartianen (lead guitar & voc.), Tuomas Uusitalo (guitar & voc.), Pemo Ojala (trp. & voc.), Juha Kortehisto (trombone & voc.), Petri Puolitaival (sax & voc.), Juuso Hannukainen (perc.), Timo Tolonen (bass) and musical director Mauri Sumen (keyb. & voc.). Dazu kommen noch die zwei bezaubernden Go-Go Girls Linda Kujasalo und Suvi Koponen.
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